Die interventionelle Radiologie

Interventionell-radiologische Eingriffe sind wenig traumatisch, erfordern meist keine Narkose, Schnitte oder Nähte, sind daher risikoärmer und können viele offene Operationen ersetzen sowie den Krankenhausaufenthalt verkürzen. Interventionelle Therapien kommen am häufigsten zum Einsatz bei folgenden Erkrankungen:  

  • Gefäßerkrankungen wie z.B.: Verengungen oder Verschlüsse von Blutgefäßen bei "Raucherbein", Schlaganfall, sackförmige Gefäß-Erweiterung (Aneurysma)
  • gutartige und bösartige Tumoren, wie z.B.:
    Gebärmutter-Myome, bösartige Tumoren der Gebärmutter, des Verdauungstraktes, der Leber, Gefäßmißbildungen (Hämangiom "Blutschwamm").
  • Rücken- oder Gelenkschmerzen durch Erkrankungen der
    Wirbelsäule wie z.B.:
    Osteoporose, Bandscheibenvorfall oder Verschleißerscheinungen,
    Wirbelkörpertumoren. Prominenter Verfechter der sogenannten
    Mikrotherapie (d.h. der Zusammenführung von Mikrochirurgie,
    interventioneller Radiologie und Schmerztherapie) als schonende,
    die herkömmliche Schulmedizin ergänzende Behandlungsweise ist
    Professor Dietrich Grönemeyer aus Bochum. Er ist Inhaber des
    Lehrstuhls für Radiologie und Mikrotherapien der Universität
    Witten/ Herdecke.