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 Z wie Zukunft der Radiologie: Ende 2004 initiierte das Radiologienetz das Zukunftsprojekt Radiologie 2020 mit der Absicht, methodisch abgesicherte und rational nachvollziehbare Aussagen über die mögliche Entwicklung der Radiologie in Deutschland in den nächsten 15 Jahren zu formulieren. Dazu wurden sowohl das Umfeld der Radiologie (Politik und Gesellschaft, Gesundheitswesen) als auch die Radiologie im engeren Sinne (Medizintechnik, Medizin) einer prospektiven Untersuchung unterzogen.
Im Verlauf des Projektes wurden 10 Thesen aufgestellt und mit Radiologie-Experten aus Universitäten, Krankenhäusern, Praxen, Politik und Industrie weiter vertieft. Auf einem Workshop in Heidelberg berieten 20 hochkarätige Experten die Thesen und ermöglichten die weitere Anpassung. Ziel war es, den derzeitigen‚ "state of the art'' der Zukunftsforschung im Bereich Radiologie zusammenzufassen und allen Beteiligten zu helfen, die Zukunft der Radiologie aktiv mitzugestalten.

 Zählrohr: Detektor zum Nachweis und zur Messung ionisierender Strahlung.

 Zwei Ebenen: Die Röntgenaufnahme ist wie ein gewöhnliches Foto ein zweidimensionales Bild. Um eine krankhafte Veränderung besser zu erkennen und im dreidimensionalen Raum zu lokalisieren, werden Aufnahmen in unterschiedlichen Ebenen durchgeführt (üblicherweise 2 Ebenen, z.B. bei Aufnahmen von Knochen oder der Lunge).

 Zyste: ein durch ein Epithel (Häutchen) abgeschlossener Gewebehohlraum, der aus mehreren Kammern bestehen kann und einen flüssigen Inhalt besitzt. Die Zyste kann verschiedene Ursachen haben und die Flüssigkeit in ihr Gewebswasser (interstitielle Flüssigkeit), Blut oder Eiter sein.

 Zytostatika: natürliche od. synthetische Substanzen, die das Zellwachstum bzw. die Zellteilung hemmen. Sie werden vor allem zur Behandlung von Krebs eingesetzt.