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 U wie unnötige Untersuchungen: Die Radiologen im Radiologienetz wollen die Zusammenarbeit mit ihren Kollegen anderer Fachbereiche verbessern. Ein wichtiges Thema sind dabei Mehrfachuntersuchungen, die für Patienten unangenehm sind und das Gesundheitswesen kostenseitig belasten. Um dem vorzubeugen, haben sie einen Ratgeber für überweisende Ärzte und interessierte Laien entwickelt, der erläutert, welche radiologischen Verfahren am besten für bestimmte medizinische Fragestellungen geeignet sind. Er basiert auf den europäischen Leitlinien zur Anforderung von bildgebenden Verfahren und wurde 2007 von der Stiftung Gesundheit mit dem Gütesiegel ausgezeichnet; siehe auch Anforderungsratgeber.

 Überweisung: Übersendung eines Patienten zu einem anderen Arzt (meist Facharzt) zum Zwecke der Weiterbetreuung und -behandlung.

 Ultraschall: Schwingungen mit einer Frequenz von 20 kHz bis 10 GHz (oberhalb der menschl. Hörgrenze); wird diagn. zur Sichtbarmachung von Körperstrukturen unterschiedlicher Dichte mit Hilfe des umgekehrten piezoelektrischen Effekts genutzt oder therap. bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, insbesondere posttraumat. Veränderungen u. rheumat. Erkrankungen, angewendet.

 Ultraschalldiagnostik: auch Sonographie, diagn. Verfahren mit Anw. von Ultraschall, als Impulsecho- oder Dauerschallverfahren.

 Untersuchungsablauf: Um eine schnelle und vor allem gelungene Untersuchung zu gewährleisten, hält man sich in der Praxis an bestimmte Untersuchungsabläufe.

 Uptake: Aufnahme eines Radionuklids und dessen Anreicherung in einem bestimmten Organ; wichtige Messgröße der nuklearmedizinischen Funktionsdiagnostik.

 Urographie: Darstellung der Nieren sowie der ableitenden Harnwege durch die intravenöse Gabe jodhaltiger Kontrastmittel. Diese werden über eine Venenverweilkanüle in eine Armvene gespritzt und nach einigen Minuten bereits über die Nieren ausgeschieden. Die Jodatome des Kontrastmittels führen zu einer erhöhten Absorption von Röntgenstrahlen und damit zu einer erhöhten Dichte, so dass weniger Strahlung den Film erreicht und zur Bildgebung herangezogen werden kann. Wo sich Kontrastmittel befindet, bleibt das Röntgenbild also weiß. Der Arzt kann dadurch die Nieren abgrenzen und den Verlauf der Harnleiter bis zur Blase sehen.