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 L wie lange Wartezeiten: Es kann vorkommen, dass ein Patient, der eigentlich nach Ihnen die Praxis betreten hat, plötzlich vor Ihnen aufgerufen wird. Was ist die Ursache?Hinter den vielen Kabinentüren, die Sie vom Wartezimmer aus sehen können, verbergen sich unterschiedliche medizintechnische Geräte. Jedes der Geräte hat eine eigene Patientenbelegung oder auch Belegungsdauer. Daher kommt es sehr häufig vor, dass die Patienten nicht in der Reihenfolge ihrer Ankunft im Wartezimmer aufgerufen werden, sondern in Abhängigkeit von der bevorstehenden Untersuchung am jeweiligen Gerät. Weil Ihr Radiologe Ihnen schnellstmöglich die Diagnose mitteilen möchte oder gegebenenfalls noch weitere ergänzende Untersuchungen zur Absicherung einer Diagnose nötig sind, müssen Sie auch nach der Untersuchung nochmals Wartezeiten in Kauf nehmen. In dieser Zeit werden die Bilder aus Ihrem Körperinneren durch die Radiologen befundet. Fragen Sie einfach bei Ihrer Terminvereinbarung, wie viel Zeit Sie für eine bestimmte Untersuchung einplanen sollten.

 Lagerung: Je nach Untersuchungsmethode muss der Patient unterschiedliche Positionen einnehmen. Grundsätzlich gilt aber, dass der Patient still in der vorgegebenen Position verweilen muss, um ein scharfes Bild zu erhalten. Beatmete, behinderte oder Patienten, die unter Schmerzen leiden, müssen situationsgerecht so gelagert werden, dass eine gleiche oder ähnliche Untersuchungs- und Bildqualität erreicht wird wie bei einem mobilen Patienten, ohne sie dabei zu sehr zu belasten.

 Lange Wartezeit: L wie lange Wartezeiten.

 LAO: Abk. für Left Anterior Oblique; links anliegend mit angegebener Gradzahl.

 Lärmschutz: Die bei der MRT-Untersuchung entstehenden elektromagnetischen Kräfte zerren so stark an den Spulenverankerungen, dass laute klopfende bzw. hämmernde Geräusche auftreten, die je nach gefahrener Sequenz unterschiedlich sind. Das Gerät arbeitet dabei fast wie ein Lautsprecher: Den Patienten wird deshalb bei der Untersuchung meistens ein Gehörschutz oder ein Kopfhörer mit Musik aufgesetzt. Die Geräusche werden von den meisten Patienten jedoch sehr gut toleriert, da sie vom Gehörschutz ausreichend reduziert werden.

 Läsion: umschriebene Zerstörung von Gewebe- oder Zellverbänden durch Verletzung oder Krankheitsprozesse.

 Lauterbur, Paul Christian: (* 6. Mai 1929 in Sidney, Ohio; † 27. März 2007 in Urbana, Illinois), war ein US-amerikanischer Chemiker und Radiologe. Er gilt als Wegbereiter der Kernspintomographie.

 Lungeninfiltrat: röntgenologisch sichtbare Verdichtung des Lungengewebes.

 Lungeninhalations-Szintigraphie: wird mit 99mTc-DTPA durchgeführt. Der Patient atmet die fein zerstäubten Aerosole über ein spezielles Inhalationssystem ein. Szintigraphie.

 Lungenperfusions-Szintigraphie: Untersuchung der Durchblutung der Lunge mit 99mTc-MAA oder 99mTc-HAM. Das normal funktionierende Lungengewebe stellt sich durch Blockade der Endkapillaren (jede 10.000ste) dar. Szintigraphie.

 Lungen-Ventilations-Szintigraphie: Untersuchung der Lungen-Ventilation mit radioaktiven Edelgasen, z. B. mit 81mKr oder 133Xe über ein spezielles Inhalationssystem. Szintigraphie.

 Lymphoszintigraphie: auch indirekte Lymphographie; szintigraphisches Verfahren zur Darstellung der Lymphgefäße u. -knoten.siehe auch Szintigraphie.