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 E wie Erleichterung: o.B. = ohne Befund. Bei dieser Diagnose ist jeder Patient erleichtert. Erleichterung kann aber auch ein sicherer krankhafter Befund auslösen, mit dem der Patient nicht alleine gelassen wird. Nach Tagen der Ungewissheit, oft Wochen der Beschwerden, weiß der Patient endlich, was er hat. Hand in Hand mit dem überweisenden Arzt und dem Krankenhaus kann der Radiologe schnellstmöglich eine Therapie anstoßen bzw. optimieren helfen, die den Patienten unterstützt, bald wieder gesund zu werden oder zumindest sein Leiden zu erleichtern.

 2 Ebenen: Die Röntgenaufnahme ist wie ein gewöhnliches Foto ein zweidimensionales Bild. Um eine krankhafte Veränderung besser zu erkennen und im dreidimensionalen Raum zu lokalisieren, werden Aufnahmen in unterschiedlichen Ebenen durchgeführt (üblicherweise 2 Ebenen, z. B. bei Aufnahmen von Knochen oder der Lunge).

 EBM: Abk. für Einheitlicher Bewertungsmaßstab im deutschen Gesundheitswesen. Ein Verzeichnis, nach dem vertragsärztlich erbrachte, ambulante Leistungen mit der gesetzlichen Krankenversicherung abgerechnet werden. Es handelt sich um ein Vergütungssystem der ambulanten Versorgung in Deutschland.
Ein Beispiel:
34321 CT-Untersuchung der Schädelbasis.
Obligater Leistungsinhalt:
Anfertigung von Dünnschichten (<= 2mm)
Bewertung:
1.785 Punkte x 3,5001 ct = 62,48 €.
Dieses Honorar ist jedoch nicht garantiert. Wenn der Radiologe die für ihn vorgegebene Leistungsmenge überschreitet, wird die Vergütung der Einzelleistung um bis zu 90% reduziert.

 Emission: [lat. emittere aussenden, ausstoßen] 1. (physik.) Aussendung von elektromagnetischen Wellen od. von Elementarteilchen, 2. (ökolog.) Abgabe von festen, flüssigen od. gasförmigen Stoffen, von Strahlen, Wärme, Geräuschen, Lärm, Erschütterungen usw. an die Umgebung.

 Endoskop: [gr. endon innen, skopein beobachten] Gerät, mit dem das Innere von lebenden Organismen durch Bildgebung untersucht werden kann. Endoskope sind schlauchförmig und werden durch natürliche Körperöffnungen eingeführt.

 Epithel: biologisch-medizinische Sammelbezeichnung für Deckgewebe und Drüsengewebe. Das Epithel ist neben Muskel-, Nerven- und Bindegewebe eine der vier Grundgewebearten.

 ERCP: Abk. für endoskopische retrograde Cholangio-Pancreaticographie; Röntgenkontrastdarstellung des Gallengangsystems und des Gangs der Bauchspeicheldrüse mithilfe eines Endoskops.

 Erleichterung: E wie Erleichterung.

 Extremität: [lat.] im Allgemeinen das, was am Körper eines Tieres oder Menschen herausragt, nämlich die Arme und Beine. Im weiteren Sinne werden auch Enden eines Organes oder Knochens als Extremität bezeichnet.

 Extremitäten-Magnetresonanztomographie: MR-Untersuchung der Extremitäten.