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 D wie Diagnosesicherheit vor der OP: Hundertprozentige Sicherheit gibt es in der Medizin so gut wie nicht. Durch immer besser auflösende Geräte und Spezialisierungen innerhalb radiologischer Praxen nehmen die Sicherheiten der bildgebenden und damit auch der gesamten Diagnosen aber immer mehr zu. Durch Doppelbefundungen bzw. Einholung von Zweitmeinungen können Diagnosen abgesichert werden, denn: Vier Augen sehen mehr als zwei. Diese Doppelbefundungen sind Teil des Qualitätsversprechens im Radiologienetz.

 Deutsche Röntgengesellschaft: Abk. DRG; die nach Wilhelm Conrad Röntgen benannte medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft der deutschen Radiologen. Die DRG wurde 1905 auf die Initiative des Hamburger Radiologen Heinrich Albers-Schönberg hin gegründet.

 Diagnose: [gr. Entscheidung] zweifelsfreie Zuordnung von Symptomen zu einem Krankheitsbegriff.

 Diagnostik: [gr. fähig zu unterscheiden] Sammelbezeichnung für Verfahren, die zur Abklärung einer Gesundheitsstörung bzw. von Beratungsursachen angewandt werden; insbesondere Befragung, körperliche, ggf. apparative u. Laboruntersuchungen.

 Differenzialdiagnose: (auf Befundschreiben abgekürzt DD); Gesamtheit aller Diagnosen, die als Erklärung für ein Symptom (Krankheitszeichen) oder eine Kombination mehrerer Symptome möglich sind.

 Digitales Röntgen: Verfahren, bei denen die Aufnahmen digitalisiert werden. Der große Unterschied zum Röntgenfilm ist die bessere Nachbearbeitung und die Integration in den Ablauf eines Krankenhauses oder einer Arztpraxis.

 Digitale Subtraktionsangiographie: Abk. DSA; ein Röntgenverfahren zur besonders kontrastreichen Darstellung von Blutgefäßen. siehe auch Angiographie.

 Doppelkontrastuntersuchung: Verfahren zur Röntgendarstellung von Hohlorganen, z. B. Dünndarm. Kombination von positivem, d. h. Röntgenstrahlen zurückhaltenden(Jod, Barium), und negativem, d. h. Röntgenstrahlen ungebremst durchlassenden (Luft, CO2) Kontrastmittel.

 Dosimeter: Gerät zur Strahlendosismessung.

 DRG: Diagnosis Related Groups (kurz DRG, deutsch: Diagnosebezogene Fallgruppen) bezeichnen ein Klassifikationssystem, bei dem Patienten anhand ihrer Diagnosen und der durchgeführten Behandlungen in Fallgruppen klassifiziert werden, die nach dem für die Behandlung erforderlichen ökonomischen Aufwand unterteilt und bewertet sind. DRGs werden in verschiedenen Ländern zur Vergütung von Krankenhausbehandlungen verwendet.
In Deutschland wurde das DRG-System 2003 eingeführt; Abk. Deutsche Röntgengesellschaft.

 Dual-Röntgen-Absorptiometrie (DXA/DEXA): Untersuchungsmethode zur Knochendichtemessung. Bei diesem Verfahren werden gleichzeitig zwei energetisch leicht unterschiedliche Röntgenquellen eingesetzt. Materialien mit unterschiedlicher Dichte zeigen, abhängig von der Energie der Röntgenstrahlung, unterschiedliche Schwächungscharakteristiken.
Für jeden Messpunkt im Röntgenbild existieren also beim DXA/DEXA-Verfahren zwei Schwächungswerte für zwei Röntgenenergien. Dementsprechend können im Vergleich zum herkömmlichen Röntgenverfahren nicht nur die allgemeine Schwächung durch den gesamten Körper gemessen, sondern auch verschiedene Materialien genauer unterschieden werden.

 Durchleuchtung: kontinuierliche Betrachtung von Vorgängen im menschlichen oder tierischen Körper mittels Röntgenstrahlung.

 DXA/DEXA: Dual-Röntgen-Absorptiometrie.