Der gelbe Überweisungsschein für GKV-Versicherte

Überweisungsschein

  1. Die Gültigkeit des Überweisungsscheins ist begrenzt auf das angegebene Quartal
  2. Überprüfen Sie, zu welchem Facharzt Sie überwiesen wurden. Angaben könnten z.B. sein: Radiologe, Radiologie, FA für Radiologie, Röntgen, Röntgenarzt, Rö., Nuklearmedizin, NUK
  3. Klassifizierung der Untersuchung nach kurativ (kommt von curare=heilen), präventive Maßnahmen (zur Früherkennung), sonstige Hilfen oder Maßnahmen der berufsgenossenschaftlichen Pflege
  4. Abrechnungsbereich: Hier kann Datum und Abrechnungsziffern eingegeben werden, falls der Arzt nicht mit einem modernen Abrechnungssystem digital mit Ihrer Krankenkasse abrechnet.
  5. Stempel des Uberweisers mit seiner bei der Kassenärztlichen Vereinigung zugeteilten "Arztnummer"
  6. Auftragskennung: Hier wird festgelegt, ob Ihr Radiologe einen Zielauftrag erfüllen wird (Ausführung von Auftragsleistungen) oder freier über die Art der Untersuchung entscheiden darf. In jedem FaH, wird der Arzt mit Fachkunde letztendlich entscheiden, ob und welche Untersuchung bei Ihnen durchgeführt wird.
  7. Der eigentliche Auftrag wird häufig abgekürzt eingetragen, so bedeutet:
    1. CT = Computertomographie
    2. MRT oder MR oder KS = Kernspintomographie oder Magnetresonanztomographie
    3. Rö. = Röntgen, häufig wird sofort die Untersuchung angeben, z.B.
      • LWS = Lendenwirbelsäule, BWS = Brust- und HWS = Halswirbelsäule
      • in 2 Ebenen = in 2 Eb.
      • D.S.A. = digitale Subtraktionsangiographie