Anwendbarkeit und Grenzen des Verfahrens

Die PET-CT-Untersuchung ist bei vielen Krebsarten das genaueste Verfahren zur Bestimmung von Art und Grad der Erkrankung, beispielsweise bei der Suche nach Fernmetastasen. Darüber hinaus kann mit dem PET-CT der Erfolg einer Therapie (Operation, Chemo- oder Strahlentherapie) überprüft werden.

Im Allgemeinen gilt: Für stoffwechselaktive Metastasen, wie Lymphknoten-, Hautmetastasen oder Metastasen im Weichteilgewebe gelingt PET der sichere Nachweis. Allerdings hat das Verfahren auch Grenzen. Bei Lebermetastasen und Metastasen im zentralen Nervensystem ist die Kernspintomographie die Methode der Wahl. Zu den Indikationen für bestimmte Krankheitsbilder empfehlen wir unseren "Anforderungsratgeber", den Sie unter dem Navigationspunkt "Diagnoseverfahren der Wahl" finden.

Bei allen Vorteilen der Kombination von PET und CT kann es gegenüber den Einzeluntersuchungen auch zu Problemen kommen. In erster Linie sind dies die unterschiedliche Atmung bei beiden Untersuchungen und der Einfluss von Röntgenkontrastmitteln. Diese und wenige andere Einflüsse sind bekannt und konnten heutzutage entweder beseitigt oder zumindest minimiert werden.