In der Nuklearmedizin können von verschiedenen Organen Funktionsuntersuchungen durchgeführt werden, sogenannte Szintigramme. Durch sie können Erkrankungen und Funktionsstörungen der betroffenen Organe zu einem sehr frühen Zeitpunkt festgestellt werden. Viele Patienten fürchten sich vor den in der Nuklearmedizin eingesetzten radioaktiven Substanzen. Diese Angst ist unnötig, da die Strahlenbelastung in der Nuklearmedizin häufig niedriger ist als bei vergleichbaren bildgebenden Verfahren.

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Der Nuklearmediziner – eine eigene ärztliche Facharztgruppe
Um nach einem absolvierten Medizinstudium in Deutschland als Facharzt
für Nuklearmedizin tätig zu werden, bedarf es einer "mindestens"
fünfjährigen Weiterbildung mit anschließender Facharztprüfung. Die
Weiterbildungsordnung schreibt eine bestimmte Mindestanzahl an
"nuklearmedizinischen"
Untersuchungen und Therapien (in diesem
Fachbereich) vor. Außerdem wird eine besondere Qualifikation im Bereich
Strahlenschutz verlangt.

Schilddrüsenuntersuchungen – aber die Nuklearmedizin kann auch mehr!
Schilddrüsenkrankheiten sind leider sehr häufig. Jeder Dritte leidet,
unabhängig vom Geschlecht, an einer Schilddrüsenvergrößerung, der
sogenannten Struma.
Doch auch in der Krebsbekämpfung, bei Herzkrankheiten, der Untersuchung des Gehirns und des Zentralen Nervensystems, bei Rheuma und Skelettkrankheiten und vielen anderen Indikationen spielt die Nuklearmedizin eine entscheidende Rolle.

Nuklearmedizin im Detail
Ablauf
und Vorbereitung von Untersuchungen
Grundlagen
und Technik
Diagnostik in der Nuklearmedizin
Schilddrüsenszintigraphie
Knochenszintigraphie
Nierenszintigraphie
Herzszintigraphie
Therapie
in der Nuklearmedizin
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