Wie viele Röntgenaufnahmen kann man in kurzer Folge durchführen?

 
Bei den Dosen in der diagnostischen Radiologie kommt es nicht auf den zeitlichen Verlauf an. Das Strahlenrisiko addiert sich über das gesamte Leben. Jeder Mensch ist dauernd einer Strahlung aus natürlichen und zivilisatorischen Strahlenquellen ausgesetzt. Bei den natürlichen Quellen handelt es sich vor allem und Strahlung aus dem Weltraum, von der Erde. Insgesamt eine Dosis von 2,1 Millisievert (mSv) pro Jahr.
Dazu kommt die zivilisatorische Strahlung aus kerntechnischen Anlagen, medizinischer Anwendung, Anwendung radioaktiver Stoffe in Wissenschaft und Forschung, dem Unfall von Tschernobyl und anderen. Insgesamt ca. 1,6 mSv pro Jahr. Diese Bestrahlung kann man nicht vermeiden.
Mit etwa 0,5 mSv für eine durchschnittliche Röntgenuntersuchung ist die Belastung im Vergleich zu ca. 4 mSv pro Jahr natürliche Belastung nicht zu vernachlässigen. Jedoch ist diese Strahlendosis gegenüber der Lebensdauer von 70 Jahren und 280 mSv nicht so groß ist, dass man sich Sorgen um die Gesundheit machen müssen.
Voraussetzung für die Anwendung von Strahlung am Menschen ist die persönliche Fach- und Sachkunde Ihres Radiologen und die technische Ausrüstung der Geräte. Beides wird von den Aufsichtsbehörden engmaschig überprüft um Fehler und unnötige Bestrahlungen zu vermeiden.