Sieht man bzgl. der geweblichen Eigenschaften (Dignität) eines Tumors auf der MRT Mammographie mehr als bei einer Biopsie?

In der MR-Mammographie sieht man bzgl. der Dignität eines Tumors nicht mehr als bei einer Biopsie. Die Gewebeentnahme (Biopsie) ist die zuverlässigste Methode bei der Beurteilung eines bekannten Knotens. Die MR-Mammographie wird eher zum Aufspüren (Detektion) einer Neubildung oder zum Ausschluss weiterer Neubildungen, wenn schon eine derartige aus anderen Untersuchungen bekannt oder vermutet sein sollte, verwendet. Bestimmte gutartige Tumoren haben in der MRT so klare Erscheinungsmerkmale, dass auf eine Biopsie verzichtet werden kann. Manchmal werden dann zur weiteren Erhöhung der Sicherheit des Befundes Kontrolluntersuchungen (beispielsweise nach 12 Monaten) empfohlen, entweder wieder mit der MRT oder mit einem anderen Verfahren.