Entstehen durch häufige MR-Untersuchungen etwaige gesundheitliche Risiken? Gibt es aus gesundheitlicher Sicht eine Obergrenze für die Häufigkeit der Durchführung von MR-Untersuchungen?

 

Eine MR-Untersuchung ist ein Verfahren, bei dem keine Röntgen- oder andere Strahlen eingesetzt werden. Die Grundlage der MR-Diagnostik besteht im Verhalten von Wasserstoffatomen in einem starken Magnetfeld. Nach heutigem Kenntnisstand ist die Kernspintomographie (=MR) ein diagnostisches Verfahren ohne bekannte negative Wirkungen. Daher dürfen auch Babys, Kleinkinder und Schwangere (nach den ersten drei Monaten) in einem Kernspintomographen so oft wie erforderlich untersucht werden. Diese Aussage muss im Einzelfall durch das etwaige Auftreten von Kontrastmittelreaktionen, Lärmbelastung oder Platzangst eingeschränkt werden.