Kernspintomographie (Magnetresonanztomographie)

 

Mit Hilfe der Kernspintomographie, die keine Röntgen- oder radioaktive Strahlen, sondern ein starkes Magnetfeld und Radiowellen einsetzt, lassen sich in kurzer Zeit eindrucksvolle Schichtaufnahmen nahezu jeder Körperregion anfertigen. Besonders gut sind Gehirn und Rückenmark, innere Organe mit Ausnahme der Lunge, aber auch Muskeln oder Gelenke zu erkennen. Mittlerweile können sogar Organe auf Bilder gebannt werden, die sich bewegen, etwa das schlagende Herz.

MR-Aufnahme des Gehirns

    
   
Die kernspintomographische Aufnahme des Gehirns zeigt einen vereinzelten, zentral flüssigkeitsäquivalenten Herd im rechten zur Schläfe gehörenden Lappen mit ausgeprägter Schwellung infolge Ansammlung wässriger Flüssigkeit (Ödem) sowie Mittellinienverlagerung auch in Höhe der Hirnschenkel.


Die Diagnose von Gelenken und Gelenkknorpeln ist heutzutage eine Domäne der Kernspintomographie. So ermöglicht dieses risiko- und schmerzlose Verfahren eine genaue Diagnose von Knieproblemen und kann dadurch auch dazu beitragen, bspw. überflüssige Arthroskopien zu vermeiden.

    
Riss des vorderen
Kreuzbandes
(Quelle: www.zr3.de)
Riss am Hinterhorn des
Innenmeniskus
(Quelle: www.zr3.de)