Neue Publikation über die Geschichte von Wilhelm Conrad Röntgen und die Anfänge der Radiologie

17.02.2009 Wer war Wilhelm Conrad Röntgen? Und welche Botschaft hat sein Leben für uns heute?

Wer war Wilhelm Conrad Röntgen? Und welche Botschaft hat sein Leben für uns heute? Ältere Biografien über den 1845 in Remscheid- Lennep im Bergischen Land geborenen Physiker waren sich einig: Röntgen muss ein Genie gewesen sein, eine Ausnahmeerscheinung, weit abgehoben von uns allen. Hagiografien nennt man das, Heldengeschichten, die einem überkommenen Pathos und einem fragwürdigen Verständnis von Geschichte huldigen. Geschichte wird von großen Männern gemacht, so der Ansatz. Diese Heldengeschichten sind jedoch maßlos übertrieben und letztlich zu einfach gestrickt. Mythen und Illusionen werden da kaum hinterfragt. Röntgen ist ein solcher Mythos. Er war es bereits zu seinen Lebzeiten. Der Superstar der Wissenschaft zu sein, war dem vornehm zurückhaltenden Professor geradezu unangenehm. Diese Kurzbiografie will den Mythos Röntgen erklären und gleichzeitig zu den wichtigsten Stationen seines Lebens und seiner Karriere mitnehmen. Ergänzt wird der Band durch historische Quellen und Bildmaterial aus den Beständen des Deutschen Röntgen-Museums, das teilweise zum ersten Mal veröffentlicht wird.

Deutsches Röntgen-Museum (Hg.), Die Augen des Professors. Wilhelm Conrad Röntgen - Eine Kurzbiografie , Berlin 2008
Taschenbuch: 148 Seiten
Verlag: Vergangenheitsverlag; Auflage: 1. (18. Dezember 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3940621021
ISBN-13: 978-3940621023

Über die Autoren:
Prof. Dr. Ulrich Mödder ist Direktor des Instituts für Diagnostische Radiologie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; Dr. Uwe Busch ist Projektverantwortlicher für die Neukonzeption des Deutschen Röntgen-Museums, Remscheid; Alexander Schug ist Kulturhistoriker